Aktuelles – automotive-mv e.V.

2022-07-22

Einladung

wie schon angekündigt möchten wir Sie herzlich zum nächsten Branchentag der Automobilzulieferer, den der automotive-mv e.V. am 08.09.2022 in Rostock veranstaltet, einladen.

Das Leitthema der diesjährigen Veranstaltung lautet „Automotive in Mecklenburg-Vorpommern – Der Weg zur nachhaltigen und grünen Wertschöpfung“.

Merken Sie sich in Ihrer Planung vor:

Branchentag der Automobilzulieferer in Mecklenburg-Vorpommern
am Donnerstag, den 8. September 2022 ab 12:30 Uhr (Beginn der Fachtagung 13:00 Uhr)
Industrie- und Handelskammer zu Rostock; 18055 Rostock; Ernst-Barlach-Str. 1 – 3

Wir stellen für Sie ein hochinteressantes Tagungsprogramm zusammen. Diskutieren Sie mit Experten aus der Automotive-Industrie sowie mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und anderen Wirtschaftsbereichen. Nutzen Sie die umfangreichen Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches und des Netzwerkens. In der traditionellen Produkt- und Leistungsschau können Sie sich über die Aktivitäten der Mitglieder des automotive-mv e.V. informieren.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Einladungs-Flyer: Automotive-Branchentag 08.09.2022 Einladung. Melden Sie sich an unter: Anmeldung Automotive-Branchentag‎.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmekapazitäten begrenzt sind und wir die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigen.

Anfahrt/Parken: Parkplätze befinden sich in begrenzter Anzahl bei der IHK zu Rostock, Zufahrt über die Straße ‚Am Bürgermeistergarten‘. Ansonsten ausgeschilderte öffentliche Parkhäuser im Rostocker Stadtzentrum, z.B. in der August-Bebel-Str. nur 5 Gehminuten von der IHK entfernt. (s. Skizze Parken)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 08.09.2022 in Rostock!


2022-05-04

Best-Practice im automotive-mv e. V.: Online-Fachworkshop „Papierlose Fertigung – Wie weit sind wir? Eine Standortbestimmung zur Digitalisierung“ am 04.05.2022

NEWS:

Der Begriff ‚Papierlose Fertigung‘ steht schon seit 30 Jahren für die Digitalisierung im Bereich der industriellen Produktion. Er beschreibt sehr plakativ und markant einen Aspekt der Digitalisierung – nämlich den weitestgehenden Verzicht auf Papier als Kommunikationsträger entlang der Fertigungsprozesse. Letztendlich ist das Verschwinden von Papier aber nur ein Aspekt einer modernisierten Produktion.
Insgesamt 18 Teilnehmer aus 10 Mitgliedsunternehmen des automotive-mv e.V. folgten unserer Einladung zum Web-Workshop zum Thema ‚Papierlose Fertigung – Wie weit sind wir?‘ am 04.05., folgten den Expertenbeiträgen, stellten Fragen und brachten ihre Erfahrungen ein.
Dr. Claus Zopff von der Indevo GmbH, vielen im Netzwerk aus verschiedenen Digitalisierungs- und Prozessoptimierungsprojekten bekannt, führte in die Thematik ein. Er lieferte den Teilnehmern einen sehr anschaulichen Überblick zu den Voraussetzungen für eine digitalisierte Produktion: leistungsfähige Softwareapplikationen, Schnittstellen zu den Fertigungsanlagen, automatisierte Workflows, Visualisierungen und immer wieder: Daten! So hat er mehrfach hervorgehoben: Die Erfassung, die Verfügbarkeit und die intelligente Auswertung von Daten sind der entscheidende Aspekt der Digitalisierung.
Aus der Erfahrungssicht unserer Netzwerkpartner haben Frau Bähr (Lang Metallwarenproduktion), Herr Tschiltschke (ml&s) und Herr Buchhorn (Lear Corp.) hochinteressante Einblicke in die eigenen Digitalisierungsvorhaben gewährt und dabei auch Herausforderungen und Schwierigkeiten nicht ausgespart. Klar wurde dabei, dass die ‚papierlose Fertigung‘ kein Selbstläufer ist. Ganz wesentlich für den Erfolg der Vorhaben sind die Akzeptanz und das ‚Mitnehmen‘ der Mitarbeiter genauso wie der Einsatz der ‚richtigen‘ auf Unternehmensgröße und technologisches Profil abgestimmten digitalen Tools.
Nach über zwei Stunden Informationen und angeregter Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass wir einen hochinteressanten Workshop erlebt haben, der wieder viele wertvolle Anregungen und auch Anstöße für die Arbeit in den eigenen Unternehmen lieferte. Eine Vertiefung und Fokussierung des Themas wurde für kommenden Präsenzaktivitäten angeregt. Ein besonderes Dankeschön an die Referenten Dr. Claus Zopff, Viola Bähr, Tom Tschiltschke und Roberto Buchhorn für ihre Expertenbeiträge und Erfahrungsberichte und ihr Antworten auf die vielen Fragen der Teilnehmer.


2022-02-23

Best-Practice im automotive-mv e. V.: Online-Fachworkshop „Business Intelligence in der Zulieferproduktion – Wie gelingt ein einfacher Einstieg in das datenbasierte Shopfloor Management“ am 23.02.2022

NEWS:

Die Digitalisierung sorgt in der Industrie für einen enormen Innovationsschub und wird auch in der Zulieferindustrie Potentiale für eine höhere Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit erschließen. Insbesondere eine effizientere Datenauswertung sowie die Echtzeit-Aufbereitung entscheidungsrelevanter Kennzahlen erleichtert die Kontrolle und die Steuerung des Produktionsprozesses enorm und kann somit enorme Produktivitätspotentiale eröffnen. Dazu sind nicht zwangsläufig sehr hohe Investitionen in Hard- und Software nötig. Das Zauberwort lautet ‚Business Intelligence‘ – der Zugriff auf Daten aus verschiedenen Systemen, Plattformen, smarten Sensoren, Produktionsanlagen aber auch aus externen Datenquellen, deren intelligente Verknüpfung und visuell übersichtliche Aufbereitung in Form weniger aussagefähiger und relevanter Kennzahlen.
Gemeinsam mit unserem Partner REFA-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern haben wir dieses Thema – wie immer auch anhand praktischer Beispiele – während eines Web-Workshops am 23.02.2022 diskutiert. 12 Teilnehmer aus 6 Partnerunternehmen unsers Netzwerkes folgten unserer Einladung, stellten ihre Fragen und bereicherten die Diskussion mit ihren Anregungen und Erfahrungen.
Markus Fischer vom REFA-Landesverband M-V und gleichzeitig Mitarbeiter des Projektes ‚WeDiKo Wind‘ führte die Teilnehmer auf übersichtliche und kurzweilige Art in die Thematik ein. Ausgehend von Beispielen aus der praktischen Anwendung stellte er mit dem CRISP-DM Modell das grundsätzliche Vorgehen für die digitale Datenauswertung vor. Er betonte dabei, dass es nicht darauf ankomme, das auszuwerten was möglich sei, sondern dass was für die effiziente Prozesssteuerung auf dem Shopfloor nötig ist. Am Angang muss demnach eine klare Zieldefinition und die Auswahl der relevanten Kennzahlen stehen; danach erst die Frage der dafür richtigen Daten, deren Herkunft und zielführende Aufbereitung. Anwendungsbeispiele sind neben Produktionskennzahlen auch Instandhaltungs-, Qualitätssicherungs-, Logistikprozesse sowie das Energiemanagement. Diese Möglichkeiten bietet das Werkzeug MS Power BI, je nach Datenverfügbarkeit auch in Echtzeit.
Frank Lübbert, Produktionsleiter bei unserem Mitglied Webasto, stellte den Teilnehmern in seinem Beitrag konkrete Anwendungsszenarien für den Einsatz von MS Power BI vor und setzte dabei den Schwerpunkt auf das betriebliche Energiemanagement. Er konnte dabei eindrucksvoll zeigen, wie gut aufbereitete Daten mit wenigen ‚Klicks‘ aussagefähige grafische aufbereitete Auswertungen liefern. In seinem Erfahrungsbericht konnte er aus Anwendersicht eindrucksvoll die Stärken einer solchen BI-Lösung demonstrieren, wies aber auch auf den nicht zu vernachlässigten Aufwand für die Datenidentifikation und -aufbereitung in der Einführungsphase hin.
Rene Burmeister, Leiter des Werkzeugbaus bei der Lear Corp. in Wismar stellte die Einsatzbereiche von MS Power BI in seinem Unternehmen vor, in dem es vor allem als Informations- und Visualisierungstool für die Managementebene genutzt wird. Er konnte zeigen, wie durch Zugriff auf verschiedene bereichsspezifische Datenbanken ein schneller Überblick zu den wichtigsten Leistungskennzahlen in Echtzeit generiert wird.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass wir einen hochinteressanten Workshop erlebt haben, der eine Reihe von Anregungen und auch Anstöße für Verbesserungsvorhaben lieferte. Ein herzliches Dankeschön an die Referenten Markus Fischer, Frank Lübbert und Rene Burmeister für ihre Expertenbeiträge und ihre Antworten auf die vielen Fragen und Diskussionsbeträge aus unserem Netzwerk.


2021-09-16

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig besucht das Neubrandenburger Webasto-Werk

Am 16.09.2021 besucht die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig das Neubrandenburger Werk der Webasto Thermo & Comfort SE. Sie verschaffte sich einen Überblick über das die neuesten Entwicklungen im Unternehmen und konnte sich während eines Rundganges selbst von der hochmodernen Webasto-Heizgeräteproduktion überzeugen. Dabei zeigte sie sich sehr beeindruckt von den Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Einsatz innovativer Technologien im Neubrandenburger Werk.

Gastgeber Dr. Andreas Dikow informierte sie auch über die Transformationsherausforderungen und die Auswirkungen der aktuellen ‚Zulieferkrise‘ in der Branche. Er nutzte darüber hinaus die Gelegenheit, der Ministerpräsidentin unser Netzwerk und seine Aktivitäten für die überwiegend klein- und mittelständisch organisierte Zulieferindustrie im Land vorzustellen. Frau Schwesig bewertete dies überaus positiv und kündigte die weitere Unterstützung unseres Netzwerkes durch das Land Mecklenburg-Vorpommern an. Ausdrücklich lobte sie auch unsere Aktivitäten im Land und auf ostdeutscher Ebene für eine Intensivierung der Zusammenarbeit und der Transferaktivitäten für die Branche.

 


2021-08-25

Branchentag der Automobilzulieferer in Mecklenburg-Vorpommern und
REFA-Fachtagung am 25.08.2021 in Neubrandenburg

„Arbeitsorganisation im Wandel“ lautete das Leitthema der gemeinsamen Veranstaltung des automotive-mv e.V. und des REFA-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V., welche am 25.08.2021 bei der Webasto Thermo & Comfort SE in Neubrandenburg stattfand. Beide Vereine, die auf eine langjährige fruchtbare Partnerschaft zurückblicken, haben sich in diesem Jahr entschieden, ihre Veranstaltungsformate ‚Automotive-Branchentag‘ und ‚REFA-Fachtagung‘ zusammenzulegen und damit die ‚coronabedingte‘ Veranstaltungsabstinenz endlich zu überwinden. Das gemeinsame Thema ‚Arbeitsorganisation‘ hätte nicht besser als beim Gastgeber Webasto in Neubrandenburg ‚illustriert‘ werden können: Schon beim Werksrundgang in der Webasto-Heizgerätefertigung konnten sich die ca. 100 Gäste der Veranstaltung live überzeugen, wie innovative Technologien im Zusammenspiel mit intelligenter Arbeits- und Prozessorganisation die Produktion eines Weltmarktführers ausmachen.

Ein hochwertiges Vortragsprogramm folgte während der anschließenden Fachtagung in der ‚Alten Gießerei‘ auf dem Webasto-Werksgelände.
Damit konnte sich der Automotive-Branchentag wieder als eines der attraktivsten Wirtschaftsevents in Mecklenburg-Vorpommern behaupten. Weitere Informationen finden Sie anbei in der Veranstaltungsinformation.

Veranstaltungsinfo Branchentag 25.08.2021

Die Handouts der hochinteressanten Vorträge finden Sie hier:
Prof. Werner Bick: Erfolgsfaktoren und Gestaltungsschwerpunkte
Dr. Andreas Vietinghoff: Herausforderungen und Chancen
Enrico Böhme: Magna Flexible Produktion
Dr. Jan Sender: Reallabor und Testumfeld
Moritz Krusch: Innovative Werkslogistik bei Porsche in Leipzig

Vielen Dank an alle Beteiligten, Referenten, Organisatoren – und insbesondere an den Gastgeber Webasto – für eine tolle Veranstaltung!

 


2021-08-05

Best-Practice im automotive-mv e.V.: Informationsworkshop „Behälterreinigung – Anforderungen im logistischen Prozess und technische Umsetzung“ am 05.08.2021 in Neubrandenburg

NEWS: Nach einer langen fast ein Jahr andauernden ‚Corona-Zwangspause‘ trafen sich Fachkräfte aus dem automotive-mv e. V. endlich wieder zu einem Fach-Workshop im Präsenzform.
Der Facharbeitskreis ‚Logistik‘ hat für interessierte Mitglieder des automotive-mv e.V. einen Informationsworkshop zum Thema ‚Behältersauberkeit‘ bei den Diakoniewerkstätten in Neubrandenburg organisiert. Das Thema beschäftigt den Arbeitskreis schon seit mehreren Jahren. Eine Umfrage im Netzwerk im Jahr 2019 ergab, dass die Technische Sauberkeit und damit auch die Sauberkeit der gesamten Transportkette – nicht zuletzt aufgrund gestiegener Kundenanforderungen – einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Die Diakoniewerkstätten als anerkannter Industriedienstleister am Standort Neubrandenburg haben im Auftrage von Webasto entsprechende Waschtechnologie angeschafft

und einen maßgeschneiderten Waschprozess organisiert – ein aus unserer Sicht sehr gutes Beispiel für einen regionalen Industrieservice.
12 Teilnehmer aus sechs verschiedenen automotive-mv-Mitgliedsbetrieben sind unserer Einladung gefolgt, konnten sich vor Ort bei den Diakoniewerkstätten in Neubrandenburg die automatisierte Behälterreinigung live erleben und verfolgten die Vorträge vom Diakonie-Geschäftsführer Torsten Jagoda und von Webasto-Logistikleiter Livio Birkenkampf. Herr Birkenkampf konnte eindrucksvoll belegen, wie bei Webasto mit dem Wachstum bei den Elektromobilitäts-Heizlösungen auch die Anforderungen an die Produkt-, Prozess- und Behältersauberkeit immens gestiegen sind. Der Einsatz spezialisierter Behälterlösungen für die Elektromobilität wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Eine automatisierte Waschlösung, die flexibel einsetzbar ist und auch größere Behälteraufkommen bewältigen kann, ist auf Dauer die einzige wirtschaftlich und qualitätsseitig akzeptable Lösung. Diakonie-Geschäftsführer Torsten Jagoda stellte die Waschtechnologie am Standort vor, erläuterte den gesamten Prozess inkl. Transport und Lagerung und beschrieb die technologischen und organisatorischen Eckdaten. Die Besichtigung im Waschzentrum vor Ort gab den Teilnehmern die Gelegenheit, den laufenden Betrieb der Waschanlage zu beobachten und Herrn Jagoda und seinen Mitarbeitern Fragen zu stellen.Das Interesse unter den Teilnehmern war hoch wie die vielen Fragen und die intensive Diskussion belegten. Die anwesenden Logistik-Fachleute aus den Netzwerkbetrieben waren sich einig, dass die Wichtigkeit der Behälterreinigung in der gesamten Branche an Bedeutung gewinnen wird. Aus mehreren Unternehmen kamen konkrete Nachfragen an Herrn Jagoda nach den Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit für die eigene Behälterreinigung. Vielen Dank an alle Teilnehmer, die sich intensiv mit ihren Fragen und eigenen Beispielen an der Diskussion beteiligten. Ein besonderes Dankeschön geht an die Gastgeber Torsten Jagoda und seine Mitarbeiter Herr Wieckhusen und Frau Suhr sowie Herrn Livio Birkenkampf von der Webasto Thermo & Comfort SE.

 


2021-06-16

Best-Practice im automotive-mv e. V.: Online-Fachworkshop „Prozessoptimierung mit REFA – Flexibel aufstellen und Fixkosten senken“ am 16.06.2021

NEWS: Ein wichtiges Anliegen des automotive-mv e.V. ist es, für die Unternehmensentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit wichtige Fragen unserer Branche zu identifizieren, gemeinsam zu diskutieren und von Best-Practice-Lösungsansätzen zu lernen. Ein immer wieder aktuelles Thema ist effiziente und flexible Organisation von Fertigungs- und Montageprozessen. Dazu haben wir gemeinsam mit unserem langjährigen Kompetenzpartner, dem REFA-Landesverband M-V, am 16.06. unter dem Titel Prozessoptimierung mit REFA – Flexibel aufstellen und Fixkosten senkeneinen Online-Workshop organisiert, an dem 13 Spezialisten aus den Mitgliedsbetrieben des automotive-mv e.V. teilnahmen.
Nach gemeinsamer Vorstellungsrunde führte Herr Markus Fischer, REFA-Prozessspezialist, die Teilnehmer in das REFA-Leistungsportfolio für Industriekunden ein. Er tat dies ‚im Schnelldurchlauf‘, hat aber die entscheidenden Schlagworte wie ‚transparente Produktion‘, ‚effiziente Prozesse‘ oder ‚Nachhaltigkeit‘ schon in der Diskussion positioniert. Ein hervorragendes Beispiel für die REFA-Prozesskompetenz ist das Projekt ‚Optimierung von Montagelinien‘, welches die REFA bei der Glamox Marine und Offshore GmbH in Teterow umgesetzt hat. Herr Harald Müller, Werkleiter Glamox Teterow, stellte sein Unternehmen vor und ging dabei auch auf die Prozessherausforderungen in der Produktion von Spezialleuchtmittel für den maritimen Einsatz ein. Herr Hannes Bahr, von der REFA beauftragter Prozess- und QM-Spezialist, stellte daraufhin detaillierter die Problemanalyse, die Ableitung und Umsetzung der konzipierten Maßnahmen, deren Erfolgskontrolle und die erzielten Ergebnisse vor. Bei Beendigung des Projekts konnte das Unternehmen einen beeindruckenden Effizienzgewinn in der Montage verbunden mit einem deutlich sparsameren Verbrauch an Ressourcen und Flächen verbuchen wie auch Werkleiter Herr Müller bestätigen konnte. Das Projekt hat durchaus einen hohen Referenzwert auch für vergleichbare Problemstellungen in anderen Unternehmen wie die anschließende Fragerunde zeigte.
In seinem abschließenden Beitrag stellte Herr Fischer anhand eines Beispielprojektes den Aufbau flexibler Montagelinien auf dem Wege der Low Cost Automation vor. Ausgangspunkt ist die Diskussion, wie man die immer höheren Anforderungen bezüglich Variantenvielfalt, geringen Losgrößen und kurzen Planungshorizonten mit dem Ziel der Automatisierung in Einklang bringen kann. Fragen und Diskussionsbeiträge aus der Teilnehmerschaft belegten, dass sich diese Thematik insbesondere in der Zulieferindustrie immer wieder aktuell ist.
Abschließend waren die Teilnehmer sich einig, dass sie innerhalb von zwei Stunden eine hochinteressante, sehr informative und kurzweilige Veranstaltung erlebt haben.
Dafür einen recht herzlichen Dank an unsere Fachspezialisten und Referenten die Herren Markus Fischer, Hannes Bahr und Harald Müller. Vielen Dank auch an alle Teilnehmer aus dem automotive-mv e.V. für Ihr aktives Mitmachen.


2021-06-09

Best-Practice im automotive-mv e. V.: Online-Fachworkshop „Einsatz innovativer Schweißverfahren in der Automobilzulieferindustrie“ am 09.06.2021

NEWS: Der automotive-mv e.V. hat den Anspruch, seinen Mitgliedern auch während der nach wie vor bestehenden coronabedingten Einschränkungen ein anspruchsvolles Best-Practice-Programm zu bieten. Im Fokus stehen dabei wichtige Themen rund um Produktion, Logistik und Digitalisierung. Am 09.06. hat sich eine Runde von acht Fachspezialisten aus sechs Mitgliedsunternehmen zum Thema: „Einsatz innovativer Schweißverfahren in der Automobilzulieferindustrie“ online getroffen. Die Veranstaltung stand unter der fachlichen Leitung von Dr. Rigo Peters von der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt in Rostock, einem langjährigen Vereinsmitglied im automotive-mv e.V., ausgewiesener Schweiß-Fachexperte und Ansprechpartner für die Industrie im Land.
Dr. Peters bot im ersten Teil seines Fachvortrages einen Überblick zu aktuellen technologischen Entwicklungen und Einsatztrends im Bereich der Schweißtechnologie. Anhand verschiedener Einsatzbeispiele aus der Automotive-Industrie konnte er den beeindruckenden technologischen Fortschritt der vergangenen Jahre eindrucksvoll verdeutlichen. Dabei ging er insbesondere auf die Einbindung der Schweißprozesse in ein aktuelles Industrie 4.0-Umfeld und den Einsatz neuer Materialien ein.
Im zweiten Teil seiner Ausführungen ging Dr. Peters detaillierter auf die laserbasierten Schweißverfahren, deren Vorteile, Einsatzbereiche und die Verkettung im Produktionsprozess ein. Er konnte hier auf Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit seines Institutes mit heimischen Automotive-Unternehmen verweisen.
Ein besonders eindrucksvolles und innovatives Beispiel für diese Zusammenarbeit ist die Entwicklung eines Schweißverfahrens für die Fertigung des Webasto-Hochvoltheizers. Herr Jörn Schmalenberg, Technologie-Experte von Webasto konnte in seinem hochinteressanten Beitrag zeigen, wie die Kooperation der SLV und der Webasto-Technologieentwicklung ein innovatives Fügeverfahren hervorbrachte, welches dem Unternehmen ein weltweites Alleinstellungsmerkmal sowie einen wichtigen Technologievorsprung für die kommenden Jahre sichern wird.
Die anschließende Diskussion verdeutlichet zusätzlich die hohe Relevanz des Themas. Die Teilnehmer waren sich einig, eine hochwertige und kurzweilige Veranstaltung erlebt zu haben und wünschten sich eine Fortführung der Schweißthematik, wenn Präsenzveranstaltungen und die ‚Anschauung vor Ort‘ wieder möglich sein werden.
Ein herzliches Dankeschön an unseren Hauptreferenten Dr. Rigo Peters für seine vielen Informationen zu den Schweißtechnologien und deren industriellen Einsatz. Ebenfalls vielen Dank an Herrn Schmalenberg für seinen Erfahrungsbericht.
Vielen Dank an die Teilnehmer aus den Mitgliedsunternehmen des automotive-mv e.V. für ihre Teilnahme, ihre Fragen und ihr aktives Mitmachen.


2021-05-05

Best-Practice im automotive-mv e. V.: Online-Fachworkshop „Digitalisierung in der Zulieferindustrie: Erweiterung von Produktionskapazitäten – systematische und digital unterstützte Fabrik- und Anlagenplanung“ am 05.05.2021

NEWS: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Digitalisierung in der Zulieferindustrie‘ hat der automotive-mv e.V. zu einem weiteren Online-Fachworkshop eingeladen. Zum Thema ‚Erweiterung von Produktionskapazitäten – systematische und digital unterstützte Fabrik- und Anlagenplanung‘ haben sich am 05.05.2021 15 Teilnehmer aus sieben Netzwerkunternehmen zu einer sehr informativen und angeregten Diskussionsveranstaltung zusammengefunden. Die Thematik ist von hoher Relevanz und Aktualität, da die Zulieferindustrie vor tiefgreifenden Modernisierungs- und Digitalisierungsmaßnahmen steht. Insbesondere den beiden Referenten Herrn Marcus Memmleb von der IMG mbH und Herrn Dr. Jan Sender vom Fraunhofer IGP mit ihren hochinteressanten und fachlich fundierten Impulsvorträgen ist es zu verdanken, dass die Veranstaltung den ‚Nerv‘ der Teilnehmer traf und eine Reihe ganz konkreter Anregungen zur Fabrik- und Anlagenplanung und damit verbundener Projektumsetzungen lieferte.
Herr Memmleb vom Anlagen- und Fabrikplanungsspezialisten IMG aus Rostock erläuterte ein systematisches Vorgehen bei Fabrikplanungen und Produktionserweiterungen und ging hier insbesondere auf die sensiblen Bereiche vor der eigentlichen Projektumsetzung, die Analyse sowie die Struktur- und Layoutplanung ein. Fehlentscheidungen, die hier getroffen werden, können in der Projektumsetzung oder gar erst im operativen Betrieb nur mir sehr großen Aufwand korrigiert werden. Ein praktisches Projektbeispiel aus der Fahrgestellmontage konnte dies anschaulich illustrieren. Besonders wichtig ist hier die Zusammensetzung der Projektgruppe und ihre Ausstattung mit den nötigen Ressourcen – ein wichtiger Punkt auch in der nachfolgenden Diskussion.
Herr Dr. Sender konnte hier nahtlos anknüpfen und z.T. auf die Ausführungen von Herrn Memmleb aufbauen. Ausgehend von den datenbasierten Modellen in der Produktion konnte er eindrucksvoll zeigen, wie die Digitalisierung eine zeilgerichtete Fabrik- und Anlagenplanung und am Ende eine hocheffiziente Fertigung ermöglicht. Für die einzelnen Projektphasen stellte er moderne Analyse-, Modellierungs- und Simulationstools vor, deren Einsatz die notwendigen Schlüsselentscheidungen nicht nur vereinfachen, sondern auch transparenter und sicherer machen kann. Die Simulation verschiedenster Szenarien erlaubt zudem eine treffende Variantenanalyse bei Erweiterungsentscheidungen und kann die Flexibilität der Produktionsplanung im operativen Betrieb deutlich erhöhen.
Die anschließende intensive Diskussion zu den Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Tools, der damit verbundenen Aufwände und zu den erwartenden Ergebnissen machten die Relevanz dieser Thematik besonders deutlich.
Der Workshop hat in gut zwei Stunden in kompakter Form Wissen vermittelt und Anregungen für die eine oder andere potentielle Problemlösung in den beteiligten Unternehmen geliefert. Ein herzliches Dankeschön an die beiden Referenten die Herren Memmleb und Dr. Sender für diesen interessanten und kurzweiligen Workshop – und auch für ihr Angebot, weiter ansprechbar zu sein und unser Netzwerk unterstützen und zu wollen! Vielen Dank auch an die Teilnehmer aus den Mitgliedsunternehmen des automotive-mv e.V. für ihre Teilnahme, ihre vielen Fragen und anregenden Diskussionsbeiträge.


2021-04-22

Best-Practice im automotive-mv e. V.: Online-Fachworkshop „Digitalisierung in der Zulieferindustrie: Steigende Anforderungen an die Informationssicherheit – der TISAX Standard und seine Zertifizierung“ am 22.04.2021

NEWS: Die Digitalisierung schreitet in unserer Branche weiter voran. Die Corona-Krise hat diesen Prozess eher noch beschleunigt. Damit gewinnen auch die mit der Digitalisierung verbundenen Risiken und Gefahren an Bedeutung. Der Ruf nach einheitlichem Vorgehen bei Risikoabschätzung und Gefahrenabwehr wird lauter, gerade auch in der Automobilindustrie. Ausdruck dessen sind die immer strengeren Forderungen der OEM sowie spezialisierte Standards zur Informationssicherheit wie TISAX. Im Rahmen unserer Workshop-Reihe ‚Digitalisierung in der Zulieferindustrie‘ haben sich am 22.04.2021 15 Teilnehmer mit dem Thema ‚Steigende Anforderungen an die Informationssicherheit – der TISAX Standard und seine Zertifizierung‘ im Online-Format auseinandergesetzt. Als Referenten konnten wir für das Thema Dr. Claus Zopff von der REFA M-V GmbH als ausgewiesenen Experten und Karsten Christel, Leiter QM für einen Erfahrungsbericht gewinnen.
Dr. Zopff wies in seinem Beitrag auf entscheidenden Risikofaktoren und sicherheitsrelevanten Angriffspunkte für IT-Strukturen hin und konnte belegen das entsprechende Vorfälle sich in der Vergangenheit häufen und alle Branchen betreffen. Sicherheitsschwachstellen gibt es in den industrietypischen IT-Architekturen genauso wie beim Arbeiten im Homeoffice. Eine strukturierte Selbsteinschätzung und eine Risikoabschätzung sind die ersten wichtigen Schritte zu einem höheren Sicherheitsstandard.
Herr Christel von unserem Vereinsmitglied ml&s GmbH & Co.KG berichtete aus der Sicht eines spezialisierten Elektronikdienstleisters über die Ausgangssituation und den aktuellen Status der Informationssicherheit in seinem Hause. Er konnte anschaulich die derzeitigen Aktivitäten, die Ergebnisse einer Informationssicherheitsselbsteinschätzung, die die daraus abgeleiteten Maßnahmen und bisherigen Ergebnisse erläutern. Ausgangspunkt waren konkrete Forderungen von Kunden, eine entsprechende Zertifizierung vorzuweisen. Der organisatorische und finanzielle Aufwand sowie die der Umfang der Vorbereitungs- und begleitenden Aktivitäten wurde hier besonders deutlich. Die Fragen der Teilnehmer setzten hier besonders bei diesem Punkt an.
Dr. Zopff informierte im abschließenden Teil über den TISAX-Standard sowie über das Prozedere und die Organisation der Zertifizierung. Er warb dabei auch für die Anwendung des entsprechenden Assessment-Tools und konnte eine Menge praktische Hinweise aus seinen bisherigen ‚Informationssicherheitsprojekten‘ beisteuern und bot den Netzwerkunternehmen seine Unterstützung für TISAX-Projekte an.
Die anschließende intensive Diskussion und die vielen Fragen an die Referenten zeigten das hohe Interesse an unserem Workshopthema, der auch dieses Mal wieder viele Anregungen und Hinweise lieferte.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und Referenten! Ganz besonders bedanken wir uns bei Herrn Dr. Zopff und Herrn Christel für ihren Experten- und Erfahrungsberichte sowie für die vielen Antworten und Hinweise.


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